1. Große Hockenheimer Carnevals-Gesellschaft

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1. Großen Hockenheimer Carnevals-Gesellschaft 1954 e.V. 


  Nächster Termin: Hockenheimer Fasnachtsumzug am 25.02.2017


 


 Aktuelles aus der Presse: 


 

Hockenheimer Carnevals-Gesellschaft: Prunksitzung in der vollen Stadthalle bietet bunt gemischtes Programm mit sehenswerten Tänzen und fetzigen Musikeinlagen

Mit dem Tal-Ötzi auf den Stimmungsgipfel

Von unserem Redaktionsmitglied Hans Schuppel

 
Einer der Höhepunkte der Prunksitzung: Die Aktivengarde mit ihrem sehenswerten Schautanz "Geld allein macht nicht glücklich".
 

Eine geballte Ladung sportlicher Gardetanz, viel stimmungsvolle Musik, dazu klassische Bütten, eine Prise Comedy und eine humorvolle Bauchrednerin sowie gut aufgelegte Landsknechte - und fertig ist ein spritziger närrischer Cocktail, den die Hockenheimer Carnevals-Gesellschaft (HCG) bei ihrer großen Prunksitzung servierte. Das Publikum in der vollen Stadthalle geizte nicht mit "Raketen" als Ausdruck seiner Begeisterung für einzelne Nummern des bunt gemischten Programms. Es hatte seinen Spaß an den Darbietungen auf der Bühne, auf der neben dem Elferrat der HCG auch die Abordnung der Rohrhöfer Göggel Platz genommen hatte. Durchs närrische Programm führten in bewährter Weise Präsidentin Gabi Biefel und Vorsitzende Sabine Kern.

Der erste Teil der närrischen Sitzung war ziemlich tanzlastig. Aber das machte nichts: Die HCG verfügt nun mal über eine große Tanzsportabteilung, die sich bei der Prunksitzung natürlich präsentieren will - und dies mit tänzerischen Schwierigkeiten und tollen Choreographien, von der Aktivengarde bis zum Tanzmariechen.

Die drei Garden legten je einen Marsch- sowie einen Schautanz aufs Parkett, die Kleinsten, die Purzelgarde, zeigten mit ihrer Darbietung "Biene Maja", was der vielzitierte Narrensamen schon alles kann. Die Jugendgarde gefiel mit "Fred vom Jupiter" und die Junioren ließen die Puppen tanzen. "Geld allein macht nicht glücklich" meinte die Aktivengarde und drückte dies tänzerisch eindrucksvoll aus. Das war ein Höhepunkt der Sitzung.

Der tänzerische Höhepunkt der Prunksitzung kam allerdings von außerhalb: Die vierfachen deutschen Meister Selina Hoffmann und Alexej Balzer von der Mühlburger KG wirbelten auf höchstem tänzerischen Niveau, artistisch und mit großer Ausstrahlung, über die Bühne. Nicht ganz so sportlich und anmutig war das HCG-Männerballett, das dafür aber wieder die Lacher auf seiner Seite hatte. Die acht Männer zeigten Ballett in einer neuen Dimension und kamen um eine Zugabe nicht herum.

Neues Bermuda-Dreieck

Als Eisbrecher fungierte einmal mehr Werner Beidinger. Der Musikprofessor wechselte zwischen E-Piano und Standmikro hin und her und ließ gleich mal ein kleines Liedchen auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump vom Stapel. Dabei offenbarte Beidinger seine geheimsten Wünsche, unter anderem, dass Trump nach einer Herzattacke von einem schwulen Nachbarn aus Mexiko wieder belebt werde.

Trump war natürlich auch ein großes Thema beim Protokoller Franz Barth. Schade, dass der Katastrophenprinz aus Mannheim erst zu vorgerückter Stunde auf die Bühne konnte. Darunter litt die Aufmerksamkeit des Publikums. Traurig, dass sogar manche Erwachsene es bei Darbietungen vorzogen, sich lautstark über private Dinge zu unterhalten anstatt zuzuhören. Barth machte ein neues Bermuda-Dreieck aus Trump, Putin und Erdogan aus und nannte noch weitere Katastrophen - von der AfD bis zu den Grünen.

Das Mannheimer Urgestein Manfred Baumann, der Mann mit dem Koffer, erzählte von seinen Erlebnissen auf dem Bauernhof, wobei die Bäuerin des Öfteren ihr Fett weg bekam. Das Duo Inflagranti (Fabian Wilhelm als Eisbär und Marcel Preißler) nahmen mitunter das Publikum aufs Korn: "Hast Du Spaß heute? Dann sag's mal Deinem Gesicht!" Der freche Eisbär hatte es mit seinen zuweilen recht derben Einlassungen insbesondere auf den HCG-Musikus Konrad Becker abgesehen.

 

Das Publikum bezogen auch Bauchrednerin Ulrike Weiß aus Speyer und ihre Puppe Brezelinchen in ihrem Auftritt mit ein - auf charmantere und humorvollere Weise als das Duo Inflagranti. Köstlich, wie sie die auf die Bühne gerufenen Hildegard und Christoph mit vertauschten Stimmen jodeln ließ - den Mann in höchsten Tönen, die Frau mit tiefer Stimme. Da hatte das Publikum seine Gaudi.

Da geht die Post ab

"Wir wollen lustig sein, die Sorgen bleiben heut daheim", meinte Gabi Biefel zu Beginn des närrischen Reigens. Dies traf besonders für die zweite Halbzeit der über fünfstündigen Veranstaltung zu. Da ging die Post ab und die Gäste, darunter OB-Stellvertreter Fritz Rösch und der ehemalige Bürgermeister Werner Zimmermann, nahmen wie das Programm selbst Fahrt auf.

Apropos Hoheiten: HCG-Eigengewächs Eva Schmid hielt nicht nur ihren Pagen ganz schön auf Trab, sondern erfüllte sich einen Lebenstraum: "Wenn ich doch schon Prinzessin wär, dann wär mein Leben halb so schwer". Ihr Auftritt hatte einen roten Faden und eine Geschichte: Kleid, Zepter und Orden hatte die junge Dame schon, es fehlte nur noch das Krönchen zum großen Glück. Und das bekam sie am Ende von Sabine Kern aufgesetzt. Über das Happy End freute sich nicht nur die nun komplett ausgestattete Möchtegern-Prinzessin, sondern auch das Publikum, das den Auftritt mit viel Beifall quittierte.

An die stimmungsvolle Einlage der "3 Prinzen" knüpfte Tal-Ötzi alias Peter Lingenfelder nahtlos an. Der Stimmungsgarant rockte den Saal. Und das Publikum machte mit. Zunächst bei einer weiteren Polonaise, dann durch Mitklatschen und -singen der bekannten Stimmungshits. Da standen einige sogar auf den Stühlen.

Zum Abschluss des abwechslungsreichen Abends enterten dann noch einmal die Hockenheimer Landsknechte die Bühne. Sie bliesen zum großen Finale und beendeten eine Prunksitzung, bei der der Funke zwar mit etwas Verzögerung auf das Publikum übersprang, die aber einmal mehr die ganze Bandbreite von dem abdeckte, was eine gute Prunksitzung ausmacht und damit alle Generationen im Publikum bediente.

© Hockenheimer Tageszeitung, Montag, 20.02.2017

 

Hockenheimer Carnevals-Gesellschaft: Vergnüglicher Vormittag mit Travestieshow, Bütten, Musik und Ehrungen / Mit Ordensmatinee ins neue Jahr gestartet

Viola und Appolonia sorgen für Schwung


Ehrungen bei der HCG: Vorsitzende Sabine Kern (von links), Präsidentin Gabi Biefel, Heinz Sessler, Alfred Kupferschmid, Wolfgang Opielka, Manfred Eustachi, Udo Klein, Nadine Ultes, Nina Vogel und Kerstin Dervishaj.

Die Hockenheimer Carnevals-Gesellschaft (HCG) startete mit ihrer Ordensmatinee für geladene Gäste ins neue Jahr. Schornsteinfeger Matthias Butz begrüßte die Gäste mit einem Glücksbringer und guten Wünschen für 2017. Etwas verspätet begann dann ein wiederum toller Vormittag im Ernst-Wilhelm-Sachs-Haus im Motodrom.

Die Vorsitzende Sabine Kern führte charmant durch den Vormittag. Sie begrüßte eine Vielzahl an Gästen, unter ihnen den OB-Stellvertreter Fritz Rösch. Eine besondere Ehre widerfuhr der HCG durch die Anwesenheit des Mannheimer Stadtprinzenpaares Kim I. sowie Christopher I. Beide engagieren sich stark für soziale Kinderprojekte und durften dafür eine Spende entgegennehmen, teilt die HCG mit.

Barths Blick auf die Welt

Mit Franz Barth unterhielt ein gern gesehener Gast das Publikum über das Weltgeschehen. Andreas Wunsch alias Viola Varrell begeisterte das Publikum schon allein durch seine 1,20 Meter langen Beine mit einer Travestieshow. Besonders Senatspräsident Alfred Kupferschmid hatte es ihm angetan.

Und die aus Funk und Fernsehen bekannte Rüsselsheimerin Gabi Elsener alias Appolonia riss das Publikum zu Lachsalven hin. Auch die Garden und Tanzmariechen durften nicht fehlen. Sie zeigten ihr Können und erhielten dafür viel Beifall.

Senatspräsident Alfred Kupferschmid hatte eine freudige Nachricht für die HCG-Verantwortlichen, denn es gelang ihm auch heuer wieder, mit Wolfgang Opielka einen Senator zu gewinnen. Opielka ist auch seit der Kampagne 2016/2017 Mitglied im HCG-Männerballett.

Sabine Kern war es auch eine Freude, der HCG über Jahre hinweg wohlgesonnene Menschen auszuzeichnen. Nachdem dann auch die letzten Orden verteilt waren, bedankte sich Sabine Kern bei allen Anwesenden und gab das vorzügliche Büffet (angerichtet von Dirk Kusminsky) frei.

Untermalt von angenehmer Musik durch Konrad Becker saßen die Besucher bei gutem Essen und angeregten Gesprächen noch lange zusammen und ließen den Vormittag mit der Vorfreude auf die große Prunksitzung ausklingen. uhkl

Die Geehrten

50 Jahre: Heinz Sessler.

40 Jahre: Ludwig Hambsch, Hans Hauser, Dieter Paul und Manfred Eustachi.

25 Jahre: Kerstin Dervishaj, Gabriele Kimmich, Karl Heinz Klee, Nadine Ultes, Nina Vogel und Udo Klein. 

© Hockenheimer Tageszeitung, Mittwoch, 25.01.2017


 

Kampagneeröffnung: Nach Sturm aufs Rathaus mit Schlüsselübergabe wird mit Bevölkerung auf die fünfte Jahreszeit angestoßen

Keine Chance gegen Rot und Blau

Von unserem Redaktionsmitglied Hans Schuppel

 

Widerstand zwecklos: Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg muss sich Jeanette Huck sowie den Gardemädchen Sophie und Anastasiya geschlagen geben und den Stadtschlüssel herausrücken. Das gab's bei der närrischen Streitmacht, die sich gestern im Bürgersaal versammelte, strahlende Gesichter.

© Lenhardt

Allzu lange dauerte der Widerstand nicht: Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg gab sich der übermächtigen närrischen Streitmacht geschlagen und händigte den Stadtschlüssel aus (in diesem Jahr an den CC Blau-Weiss). Mit Stimmungsmusik ("Damit Ihr mal warm werdet") und Sekt beziehungsweise Organgensaft hieß der Bürgermeister die Narrenschar von HCG und CC gestern im Bürgersaal willkommen.

Die Karnevalisten, insbesondere die Roten von der HCG, ließen sich nicht zweimal bitten, schunkelten und legten ein Tänzchen auf den Teppichboden im Bürgersaal. In gereimter Form machte sich Jakob-Lichtenberg so seine Gedanken zur fünften Jahreszeit und das, was unweigerlich kommen sollte: "Ich habe die Niederlage vorhergesehen, wie sollte es beim Sturm aufs Rathaus auch anders gehen."

Narren wollen es krachen lassen

HCG-Präsidentin Gabi Biefel gab, ebenfalls in Reimform, einen kleinen Vorgeschmack auf die Kampagne. "Wir Narren lassen es wieder krachen und bringen die Leute hoffentlich zum Lachen." Auch CC-Blau-Weiss-Vorsitzende Jeanette Huck lud die Bürger ein, die fünfte Jahreszeit mit zu feiern, bei der es nur um den Spaß gehe.

Dann nahm Verena Raab von der Stadtverwaltung den Rathausschlüssel vom Kissen und übergab ihn dem Bürgermeister. Dieser hatte jedoch keine lange Freude daran. Jeanette Huck entriss ihm, tatkräftige unterstützt von den Gardemädchen Sophie und Anastasiya, den Schlüssel. Das freute natürlich die Narrenschar aus Vorstandsmitgliedern, Elferräten, Gardemädchen und Trainerinnen, unter ihnen HCG-Vorsitzende Sabine Kern, HCG-Ehrenvorsitzender Klaus Zizmann und CC-Präsident Frank Ziegler. Für die Karnevalisten gab es nach der Schlüsselübergabe ein Glas zu trinken, für die Rathäusler die neuen Jahresorden.

Dann machte sich der närrische Tross auf den Weg vom warmen Bürgersaal zum Platz neben dem katholischen Gemeindezentrum St. Christophorus. Dort hatten fleißige Helfer kleine Pavillons als Schutz vor dem Nieselregen aufgestellt sowie Getränke, einen kleinen Snack und eine Musikanlage in Stellung gebracht. Die Karnevalisten trotzten Wind und Wetter und feierten pünktlich ab 11.11 Uhr den Auftakt der närrischen Kampagne mit der Bevölkerung.

Etliche Passanten reihten sich in die Streitmacht aus Roten und Blauen ein und griffen gerne zu einem wärmenden Glühwein. Angestoßen wurde natürlich auch mit einem Gläschen Sekt (oder O-Saft). Dazu gab's Brezel. Darauf ein "Hoggene Ahoi" und "CC Ole"!

© Hockenheimer Tageszeitung, Samstag, 12.11.2016

 


HCG: Sommerfest im alten Fahrerlager erfreut sich trotz Konkurrenzveranstaltungen großer Resonanz / Ronny macht Partystimmung

Mit Unterhaltungsprogramm voll ins Schwarze getroffen


Zur Mittagszeit füllt sich die Waldfesthalle: Bei Klängen von Musiker Ronny treffen sich die Gäste zum Genießen. © Lenhardt

Aufgrund der Tatsache dass zur gleichen Zeit der Handwerker- und Bauernmarkt und die Fußball-EM stattfanden, waren die Verantwortlichen der Ersten Großen Hockenheimer Carnevalsgesellschaft (HCG) im Vorfeld recht skeptisch gewesen. Auch die Unwettervorhersagen trugen ihr Übriges zur Skepsis bei. Doch spätestens, als am Samstagabend die ersten Klänge des Fanfarenzuges der Rennstadt erklangen, waren nur noch fröhliche Gesichter zu sehen, denn der Waldfestplatz war proppenvoll.

Die Gäste ließen sich von den HCG-Köchen verwöhnen und der Fanfarenzug unterhielt das Publikum prächtig. Mit dem zweiten Unterhaltungspunkt trafen die Verantwortlichen ebenfalls voll ins Schwarze, denn die Band "Pilots & Birds" kam vor allem beim jüngeren Publikum hervorragend an, und es herrschte bis weit nach Mitternacht fantastische Stimmung.

Am Sonntagmorgen füllte sich der Waldfestplatz zwar etwas schleppend, doch zur Mittagszeit gab es keinen freien Platz mehr. Wie erwartet, lockte das Highlight auf der Speisekarte, Meerrettich mit Rindfleisch, Besucher in Scharen an, und die fleißigen Helfer hatten alle Hände voll zu tun.

Präsidentin Gabi Biefel begrüßte unter den Gästen auch viele befreundete Karnevalsvereine vom Kurpfälzer Narrenring. Bereits um 13 Uhr ging die letzte Portion Rindfleisch über den Tresen. Hatte es Musiker Ronny zum Essen noch gemütlich angehen lassen, sorgte er nun für tolle Partystimmung und brachte es sogar fertig, dass Tänzer aus dem Kurpfälzer Narrenring zusammen einen Freestyle tanzten. So verweilten die Gäste bis in den späten Nachmittag bei der HCG.

Vorsitzende Sabine Kern und Präsidentin Gabi Biefel zogen ein durchweg positives Fazit und waren sich einig, mit dem Sommerfest wieder einen Volltreffer gelandet zu haben. Sie dankten den vielen fleißigen Helfern sowie den Mitgliedern des Fanfarenzuges der Rennstadt,die aus freundschaftlicher Verbundenheit die HCG stets unterstützen. uhkl

© Hockenheimer Tageszeitung, Montag, 13.06.2016