1. Große Hockenheimer Carnevals-Gesellschaft

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1. Großen Hockenheimer Carnevals-Gesellschaft
1954 e.V. 


  Nächster Termin:  03.02.2018 Große Prunksitzung in der Stadthalle Hockenheim - Karten gibt es bei Gerhard Rohr, Tel. 06205-16359



 Aktuelles aus der Presse: 


 

Hockenheimer Carnevals-Gesellschaft Bei der Ordensmatinee im Sachs-Haus wirbeln die Beine, freut sich der Gaumen und werden verdiente Fasnachter geehrt

Garden sorgen für Schwung beim Narrentreff

HCG-Ordensmatinee mit Ehrungen: Nicole Rademacher (v. l.), Martina Glas, Konrad Krämer, Jasmin ...

Nachdem die HCG-Narren die Feiertage zur Erholung für den Kampagne-Endspurt genutzt hatten, stand im Wilhelm-Sachs-Haus am Motodrom der erste Termin 2018 auf dem Programm. Wie jedes Jahr startete die HCG mit der Matinee für geladene Gäste in das Jahr. Und auch diesmal folgten viele Besucher der Einladung, um zusammen bei einem unterhaltsamen Programm, ansprechendem Essen und angenehmer Atmosphäre vergnügliche Stunden zu verbringen sowie den Jahresorden der HCG zu empfangen.

Am Eingang wurden die Gäste bereits von einem echten Schornsteinfeger (Matthias Butz) begrüßt und mit einem Glücksbringer ausgestattet. Leicht verspätet hießen dann die Vorsitzende Sabine Kern und die Präsidentin Gabi Biefel die geladenen Gäste willkommen. Dann war der „Katastrophenprinz“ Franz Barth an der Reihe, um die Gäste mit seiner Sicht der Weltpolitik zu unterhalten. Ihm folgte ein toller Tanz der HCG-Juniorengarde. Vom CC Grün-Weiss Oftersheim trat mit Jennifer Krupp ein Büttennachwuchs vor das Publikum. Sie wusste mit ihrem Vortrag ebenfalls zu gefallen. Weiter ging es im Programm mit der Darbietung von Tanzmariechen Katrin Kunz, teilt die HCG mit.

Feierlich in Senatorenstand

Sabine Kern war es vorbehalten, verdiente HCGler zu ehren. Wenn bei der Matinee Senatspräsident Alfred Kupferschmid das Wort ergreift, dann hat sich der Kreis der Senatoren erweitert. So auch dieses Mal. Ihm gelang es, mit Tobias Nolting den Geschäftsführer des Hockenheimer Marketing-Vereins (HMV) für die HCG und den Zweck der Senatoren zu begeistern. Nolting wurde feierlich in den Senatorenstand erhoben.

Da kommt Stimmung auf

Dann kam richtig Stimmung in das Sachs-Haus, denn Horst Karcher mit seiner „Quedschkommod“ hatte seinen Auftritt. Da ist gute Laune vorprogrammiert. Den Abschluss des Programms – jedoch nicht der Veranstaltung – bildete der Tanz der Aktivengarde. Die Vorsitzende Sabine Kern schloss dann mit Dankesworten den offiziellen Teil, erteilte die Jahresorden an die Gäste und eröffnete das von Dirk Kusminsky vorbereitete Buffet.

Zu den Klängen von Musiker Konrad Becker genossen die Gäste die Verköstigung und saßen bei angenehmen Gesprächen noch lange zusammen.

Nach Angaben der HCG waren sich alle einig, eine schöne Veranstaltung erlebt zu haben. Sie freuen sich auf die Prunksitzung am Samstag, 3. Februar, ab 19 Uhr. Die Kampagne geht also mit Riesenschritten ihrem Ende entgegen. Der Höhepunkt für die HCG ist die große Prunksitzung in der Stadthalle. Die Besucher erwartet ein buntes Programm mit den Marsch- und Showtänzen der einzelnen Garden, den Auftritten der Tanzmariechen und Männerballett sowie tollen Büttenreden und Showeinlagen. Vom imposanten Einmarsch aller Beteiligten bis zum großen Finale: Die HCG will wieder ein karnevalistisches Feuerwerk abbrennen. uhkl

 


HCG Ordensfest in der prall gefüllten Südtribüne / Garden präsentieren sehenswerte Tänze / Claudio Glässer sorgt für Stimmung

Mit Schwung in närrische Zeit

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 © HCG

Erster Freitag im November, die Lounge in der Südtribüne hell erleuchtet, Klänge des Fanfarenzuges, Personen in verschiedenen Outfits, hübsche Frauen in tollen Kleidern, das kann nur eines bedeuten: Die Hockenheimer Carnevals-Gesellschaft (HCG) hat zum Ordensfest für befreundete Karnevalsvereine geladen.

Der Fanfarenzug der Rennstadt Hockenheim eröffnete musikalisch die Veranstaltung der HCG zum Start in die Kampagne 2017/2018. Danach begrüßte die Vorsitzende Sabine Kern die anwesenden Gäste. Präsidentin Gabi Biefel schloss sich den Begrüßungsworten an und übernahm die Vorstellung des Jahresordens, teilt die Carnevals-Gesellschaft mit.

Narrenring vollzählig vertreten

Die ersten, die zu ordentlichen Menschen gemacht wurden, waren alle aktiven Tänzerinnen, Elferräte, Helfer und anwesende Senatoren der HCG. Nun folgten verschiedene Ordensrunden für die anwesenden Karnevalsvereine aus nah und fern. In den Pausen zeigten die Garden und Tanzmariechen ihr Können.

Das absolute Highlight des Abends war jedoch der Kurpfälzer Narrenring. Sämtliche Vereine des Narrenrings machten - teilweise mit Prinzessinnen und Prinzen - der HCG ihre Aufwartung. Selbst der "Vater des Narrenrings", Wolfgang Eichhorn, war beeindruckt von dem Bild, das sich den in der Südtribüne Besuchern bot.

Normalerweise bildet der Narrenring den Abschluss der Veranstaltung. Allerdings nicht an diesem kurzweiligen und unterhaltsamen Abend am Hockenheimring. War die Stimmung ohnehin schon hervorragend, hatten die Verantwortlichen noch ein Ass im Ärmel. Stimmungssänger Claudio Glässer vom KV Brühl brachte die Südtribüne nun richtig in Bewegung und die Tollitäten zogen zu den einschlägigen Gute-Laune-Hits mit einer Polonaise durch den Saal.

Nachdem sich die begeisterten Besucher wieder gefangen und das Duo Kern/Biefel den offiziellen Teil des Ordensfestes beendet hatten, wurde an den Tischen, im Freibereich der Südtribüne sowie in der Bar noch lange erzählt, gefeiert, getanzt und gelacht. uhkl

 

 


Wir gratulieren unseren erfolgreichen Keglern zum 1. Platz beim Kegelturnier des Kurpfälzer Narrenrings!


HCG: Melanie Vogel und "Wide Awake" sowie "Secret Shelter" lassen es krachen / Großer Andrang beim Sommerfest im alten Fahrerlager

Hardrocker treffen auf Frauenpower

Autor: Hans Schuppel

Gute Laune bei ebensolcher Musik: Die Besucher in und vor der Waldfesthalle genie- ßen bei der HCG ...

 


HCG: Zum traditionellen Abschied der fünften Jahreszeit tragen die Jecken ihre Fasnacht zu Grabe / Anekdoten über die tollen Tage halten die Stimmung aber hoch

Narren beklagen Sinnlosigkeit des Aschermittwochs

Von unserer Mitarbeiterin Sabine Zeuner

 

Der Jammer ist tiefgründig und viele Tränen von HCG-Treuen fließen um die frisch verstorbene Fasnacht.© Zeuner

Es ist ein wahres Elend, diese von Schluchzern geschüttelten, ansonsten so fröhlich der Narretei frönenden schwarz gekleideten Menschen zu sehen. Tief in Gram gebeugt, die bereits feucht geweinten Taschentücher fest umklammert, stehen sie um den Sarg der kürzlich von ihnen gegangenen Fasnacht. Keine 20 Stunden konnte es her sein, dass sie das Zeitliche segnete - einfach so, mit den letzten Sekunden des Fasnachtsdienstagabends, hauchte sie ihr "tolles" Leben aus.


"Und warum", bricht es aus Sabine Kern, der Vorsitzenden der ersten Großen Hockenheimer Carnevals-Gesellschaft (HCG) heraus, zwei jammervolle Seufzer drängen aus ihrer Brust - warum nur? Und doch muss man's akzeptieren, hält Rückschau auf die gemeinsame Zeit: "Gott Jokus segne Euch, im Namen der Vorsitzenden, des Elferrats und des Himbeergeistes", skandiert Kern - und so ein wenig schimmert durch, dass es um den Ernst dieser Sache hier nicht allzu intensiv steht.

In "Glieder und Bierbäuche" sei ganz unerwartet "der Blitz der Nachricht vom Tod der Schwester Fasnacht" gefahren, einhergehend mit der "Sinnlosigkeit des Aschermittwochs". "Huhuuhuu", heult Sabine Kern, um sie herum schnieft und prustet die Trauergemeinde. Und doch muss der ein oder andere die Mundwinkel ein wenig nach oben ziehen, ist er doch Teil des traurig-amüsanten Rückblicks auf eine Kampagne, in der man vieles erlebt und geschafft hat, die viel Liebe und Herzblut forderte.

Zepter in Toilette vergessen

Man hört vom rührenden Kümmern um den Gastelferrat aus Rohrhof - oder besser der kecken Prinzessin, die sich mit "speziellen Mischgetränken aus einer schwarzen Brause mit Hochprozentigem namens Jacky" versorgen ließ, und von vergessenen Narrenkappen bei Besuchen befreundeter Vereine. Von liegengelassenen Zeptern in Toiletten, die "flüssig ausgelöst" werden mussten, von vergessenen Kappen für neue Senatoren und fast Verhungernden, die ohne Gabel vor einer Portion Pommes alleingelassen wurden. "Gut, dass ihm irgendwann eingefallen ist, dass man die auch mit den Fingern essen kann", gibt es den kleinen Seitenhieb.

Bei fast allen Umzügen sorgte die Verstorbene allerdings für schönes Wetter, das müsse man ihr schon zugutehalten. Doch sie sei auch ein ausgefuchstes Luder, sorge für übermäßigen Alkoholgenuss, Schlafentzug und geschwollene Augen. Echt grausam. "Nur wer vergessen wird, ist tot", sagt Sabine Kern mit leisem "Ahoi!" adieu. Dass man die Fasnacht 2016/2017 nicht vergessen wird, steht außer Frage.

Kaum stand der Sarg beiseite, lassen sich alle Fisch und Kartoffeln munden. Über Spenden von der Stadt für "eine super Kampagne und einen tollen Umzug" aus der Hand von Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg freut man sich ebenso, wie über eine Finanzspritze in Höhe von exakt 1.666,66 Euro vom Senat, die Senatspräsident Alfred Kupferschmid dabeihat. Das Geld wird in die Nachwuchsarbeit investiert werden.

© Hockenheimer Tageszeitung, Donnerstag, 02.03.2017

Hockenheimer Carnevals-Gesellschaft: Prunksitzung in der vollen Stadthalle bietet bunt gemischtes Programm mit sehenswerten Tänzen und fetzigen Musikeinlagen

Mit dem Tal-Ötzi auf den Stimmungsgipfel

Von unserem Redaktionsmitglied Hans Schuppel

 
Einer der Höhepunkte der Prunksitzung: Die Aktivengarde mit ihrem sehenswerten Schautanz "Geld allein macht nicht glücklich".
 

Eine geballte Ladung sportlicher Gardetanz, viel stimmungsvolle Musik, dazu klassische Bütten, eine Prise Comedy und eine humorvolle Bauchrednerin sowie gut aufgelegte Landsknechte - und fertig ist ein spritziger närrischer Cocktail, den die Hockenheimer Carnevals-Gesellschaft (HCG) bei ihrer großen Prunksitzung servierte. Das Publikum in der vollen Stadthalle geizte nicht mit "Raketen" als Ausdruck seiner Begeisterung für einzelne Nummern des bunt gemischten Programms. Es hatte seinen Spaß an den Darbietungen auf der Bühne, auf der neben dem Elferrat der HCG auch die Abordnung der Rohrhöfer Göggel Platz genommen hatte. Durchs närrische Programm führten in bewährter Weise Präsidentin Gabi Biefel und Vorsitzende Sabine Kern.

Der erste Teil der närrischen Sitzung war ziemlich tanzlastig. Aber das machte nichts: Die HCG verfügt nun mal über eine große Tanzsportabteilung, die sich bei der Prunksitzung natürlich präsentieren will - und dies mit tänzerischen Schwierigkeiten und tollen Choreographien, von der Aktivengarde bis zum Tanzmariechen.

Die drei Garden legten je einen Marsch- sowie einen Schautanz aufs Parkett, die Kleinsten, die Purzelgarde, zeigten mit ihrer Darbietung "Biene Maja", was der vielzitierte Narrensamen schon alles kann. Die Jugendgarde gefiel mit "Fred vom Jupiter" und die Junioren ließen die Puppen tanzen. "Geld allein macht nicht glücklich" meinte die Aktivengarde und drückte dies tänzerisch eindrucksvoll aus. Das war ein Höhepunkt der Sitzung.

Der tänzerische Höhepunkt der Prunksitzung kam allerdings von außerhalb: Die vierfachen deutschen Meister Selina Hoffmann und Alexej Balzer von der Mühlburger KG wirbelten auf höchstem tänzerischen Niveau, artistisch und mit großer Ausstrahlung, über die Bühne. Nicht ganz so sportlich und anmutig war das HCG-Männerballett, das dafür aber wieder die Lacher auf seiner Seite hatte. Die acht Männer zeigten Ballett in einer neuen Dimension und kamen um eine Zugabe nicht herum.

Neues Bermuda-Dreieck

Als Eisbrecher fungierte einmal mehr Werner Beidinger. Der Musikprofessor wechselte zwischen E-Piano und Standmikro hin und her und ließ gleich mal ein kleines Liedchen auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump vom Stapel. Dabei offenbarte Beidinger seine geheimsten Wünsche, unter anderem, dass Trump nach einer Herzattacke von einem schwulen Nachbarn aus Mexiko wieder belebt werde.

Trump war natürlich auch ein großes Thema beim Protokoller Franz Barth. Schade, dass der Katastrophenprinz aus Mannheim erst zu vorgerückter Stunde auf die Bühne konnte. Darunter litt die Aufmerksamkeit des Publikums. Traurig, dass sogar manche Erwachsene es bei Darbietungen vorzogen, sich lautstark über private Dinge zu unterhalten anstatt zuzuhören. Barth machte ein neues Bermuda-Dreieck aus Trump, Putin und Erdogan aus und nannte noch weitere Katastrophen - von der AfD bis zu den Grünen.

Das Mannheimer Urgestein Manfred Baumann, der Mann mit dem Koffer, erzählte von seinen Erlebnissen auf dem Bauernhof, wobei die Bäuerin des Öfteren ihr Fett weg bekam. Das Duo Inflagranti (Fabian Wilhelm als Eisbär und Marcel Preißler) nahmen mitunter das Publikum aufs Korn: "Hast Du Spaß heute? Dann sag's mal Deinem Gesicht!" Der freche Eisbär hatte es mit seinen zuweilen recht derben Einlassungen insbesondere auf den HCG-Musikus Konrad Becker abgesehen.

Das Publikum bezogen auch Bauchrednerin Ulrike Weiß aus Speyer und ihre Puppe Brezelinchen in ihrem Auftritt mit ein - auf charmantere und humorvollere Weise als das Duo Inflagranti. Köstlich, wie sie die auf die Bühne gerufenen Hildegard und Christoph mit vertauschten Stimmen jodeln ließ - den Mann in höchsten Tönen, die Frau mit tiefer Stimme. Da hatte das Publikum seine Gaudi.

Da geht die Post ab

"Wir wollen lustig sein, die Sorgen bleiben heut daheim", meinte Gabi Biefel zu Beginn des närrischen Reigens. Dies traf besonders für die zweite Halbzeit der über fünfstündigen Veranstaltung zu. Da ging die Post ab und die Gäste, darunter OB-Stellvertreter Fritz Rösch und der ehemalige Bürgermeister Werner Zimmermann, nahmen wie das Programm selbst Fahrt auf.

Apropos Hoheiten: HCG-Eigengewächs Eva Schmid hielt nicht nur ihren Pagen ganz schön auf Trab, sondern erfüllte sich einen Lebenstraum: "Wenn ich doch schon Prinzessin wär, dann wär mein Leben halb so schwer". Ihr Auftritt hatte einen roten Faden und eine Geschichte: Kleid, Zepter und Orden hatte die junge Dame schon, es fehlte nur noch das Krönchen zum großen Glück. Und das bekam sie am Ende von Sabine Kern aufgesetzt. Über das Happy End freute sich nicht nur die nun komplett ausgestattete Möchtegern-Prinzessin, sondern auch das Publikum, das den Auftritt mit viel Beifall quittierte.

An die stimmungsvolle Einlage der "3 Prinzen" knüpfte Tal-Ötzi alias Peter Lingenfelder nahtlos an. Der Stimmungsgarant rockte den Saal. Und das Publikum machte mit. Zunächst bei einer weiteren Polonaise, dann durch Mitklatschen und -singen der bekannten Stimmungshits. Da standen einige sogar auf den Stühlen.

Zum Abschluss des abwechslungsreichen Abends enterten dann noch einmal die Hockenheimer Landsknechte die Bühne. Sie bliesen zum großen Finale und beendeten eine Prunksitzung, bei der der Funke zwar mit etwas Verzögerung auf das Publikum übersprang, die aber einmal mehr die ganze Bandbreite von dem abdeckte, was eine gute Prunksitzung ausmacht und damit alle Generationen im Publikum bediente.

© Hockenheimer Tageszeitung, Montag, 20.02.2017

Hockenheimer Carnevals-Gesellschaft: Vergnüglicher Vormittag mit Travestieshow, Bütten, Musik und Ehrungen / Mit Ordensmatinee ins neue Jahr gestartet

Viola und Appolonia sorgen für Schwung


Ehrungen bei der HCG: Vorsitzende Sabine Kern (von links), Präsidentin Gabi Biefel, Heinz Sessler, Alfred Kupferschmid, Wolfgang Opielka, Manfred Eustachi, Udo Klein, Nadine Ultes, Nina Vogel und Kerstin Dervishaj.

Die Hockenheimer Carnevals-Gesellschaft (HCG) startete mit ihrer Ordensmatinee für geladene Gäste ins neue Jahr. Schornsteinfeger Matthias Butz begrüßte die Gäste mit einem Glücksbringer und guten Wünschen für 2017. Etwas verspätet begann dann ein wiederum toller Vormittag im Ernst-Wilhelm-Sachs-Haus im Motodrom.

Die Vorsitzende Sabine Kern führte charmant durch den Vormittag. Sie begrüßte eine Vielzahl an Gästen, unter ihnen den OB-Stellvertreter Fritz Rösch. Eine besondere Ehre widerfuhr der HCG durch die Anwesenheit des Mannheimer Stadtprinzenpaares Kim I. sowie Christopher I. Beide engagieren sich stark für soziale Kinderprojekte und durften dafür eine Spende entgegennehmen, teilt die HCG mit.

Barths Blick auf die Welt

Mit Franz Barth unterhielt ein gern gesehener Gast das Publikum über das Weltgeschehen. Andreas Wunsch alias Viola Varrell begeisterte das Publikum schon allein durch seine 1,20 Meter langen Beine mit einer Travestieshow. Besonders Senatspräsident Alfred Kupferschmid hatte es ihm angetan.

Und die aus Funk und Fernsehen bekannte Rüsselsheimerin Gabi Elsener alias Appolonia riss das Publikum zu Lachsalven hin. Auch die Garden und Tanzmariechen durften nicht fehlen. Sie zeigten ihr Können und erhielten dafür viel Beifall.

Senatspräsident Alfred Kupferschmid hatte eine freudige Nachricht für die HCG-Verantwortlichen, denn es gelang ihm auch heuer wieder, mit Wolfgang Opielka einen Senator zu gewinnen. Opielka ist auch seit der Kampagne 2016/2017 Mitglied im HCG-Männerballett.

Sabine Kern war es auch eine Freude, der HCG über Jahre hinweg wohlgesonnene Menschen auszuzeichnen. Nachdem dann auch die letzten Orden verteilt waren, bedankte sich Sabine Kern bei allen Anwesenden und gab das vorzügliche Büffet (angerichtet von Dirk Kusminsky) frei.

Untermalt von angenehmer Musik durch Konrad Becker saßen die Besucher bei gutem Essen und angeregten Gesprächen noch lange zusammen und ließen den Vormittag mit der Vorfreude auf die große Prunksitzung ausklingen. uhkl

Die Geehrten

50 Jahre: Heinz Sessler.

40 Jahre: Ludwig Hambsch, Hans Hauser, Dieter Paul und Manfred Eustachi.

25 Jahre: Kerstin Dervishaj, Gabriele Kimmich, Karl Heinz Klee, Nadine Ultes, Nina Vogel und Udo Klein. 

© Hockenheimer Tageszeitung, Mittwoch, 25.01.2017


Kampagneeröffnung: Nach Sturm aufs Rathaus mit Schlüsselübergabe wird mit Bevölkerung auf die fünfte Jahreszeit angestoßen

Keine Chance gegen Rot und Blau

Von unserem Redaktionsmitglied Hans Schuppel

 

Widerstand zwecklos: Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg muss sich Jeanette Huck sowie den Gardemädchen Sophie und Anastasiya geschlagen geben und den Stadtschlüssel herausrücken. Das gab's bei der närrischen Streitmacht, die sich gestern im Bürgersaal versammelte, strahlende Gesichter.

© Lenhardt

Allzu lange dauerte der Widerstand nicht: Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg gab sich der übermächtigen närrischen Streitmacht geschlagen und händigte den Stadtschlüssel aus (in diesem Jahr an den CC Blau-Weiss). Mit Stimmungsmusik ("Damit Ihr mal warm werdet") und Sekt beziehungsweise Organgensaft hieß der Bürgermeister die Narrenschar von HCG und CC gestern im Bürgersaal willkommen.

Die Karnevalisten, insbesondere die Roten von der HCG, ließen sich nicht zweimal bitten, schunkelten und legten ein Tänzchen auf den Teppichboden im Bürgersaal. In gereimter Form machte sich Jakob-Lichtenberg so seine Gedanken zur fünften Jahreszeit und das, was unweigerlich kommen sollte: "Ich habe die Niederlage vorhergesehen, wie sollte es beim Sturm aufs Rathaus auch anders gehen."

Narren wollen es krachen lassen

HCG-Präsidentin Gabi Biefel gab, ebenfalls in Reimform, einen kleinen Vorgeschmack auf die Kampagne. "Wir Narren lassen es wieder krachen und bringen die Leute hoffentlich zum Lachen." Auch CC-Blau-Weiss-Vorsitzende Jeanette Huck lud die Bürger ein, die fünfte Jahreszeit mit zu feiern, bei der es nur um den Spaß gehe.

Dann nahm Verena Raab von der Stadtverwaltung den Rathausschlüssel vom Kissen und übergab ihn dem Bürgermeister. Dieser hatte jedoch keine lange Freude daran. Jeanette Huck entriss ihm, tatkräftige unterstützt von den Gardemädchen Sophie und Anastasiya, den Schlüssel. Das freute natürlich die Narrenschar aus Vorstandsmitgliedern, Elferräten, Gardemädchen und Trainerinnen, unter ihnen HCG-Vorsitzende Sabine Kern, HCG-Ehrenvorsitzender Klaus Zizmann und CC-Präsident Frank Ziegler. Für die Karnevalisten gab es nach der Schlüsselübergabe ein Glas zu trinken, für die Rathäusler die neuen Jahresorden.

Dann machte sich der närrische Tross auf den Weg vom warmen Bürgersaal zum Platz neben dem katholischen Gemeindezentrum St. Christophorus. Dort hatten fleißige Helfer kleine Pavillons als Schutz vor dem Nieselregen aufgestellt sowie Getränke, einen kleinen Snack und eine Musikanlage in Stellung gebracht. Die Karnevalisten trotzten Wind und Wetter und feierten pünktlich ab 11.11 Uhr den Auftakt der närrischen Kampagne mit der Bevölkerung.

Etliche Passanten reihten sich in die Streitmacht aus Roten und Blauen ein und griffen gerne zu einem wärmenden Glühwein. Angestoßen wurde natürlich auch mit einem Gläschen Sekt (oder O-Saft). Dazu gab's Brezel. Darauf ein "Hoggene Ahoi" und "CC Ole"!

© Hockenheimer Tageszeitung, Samstag, 12.11.2016